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Geben Sie Einbrechern keine Chance

 

Koffer packen und nichts wie in den Urlaub: Bald beginnen für viele wieder die schönsten Wochen des Jahres. Leider auch für Einbrecher. Oft genug haben sie ein einfaches Spiel, denn gekippte Fenster, herumliegendes Werkzeug, Gartenmöbel oder Leitern erleichtern ihnen die "Arbeit". Ohne eigene Hilfsmittel können sie so Türen und Fenster aufhebeln oder kommen bequem in obere Stockwerke. Die Grundeigentümer-Versicherung gibt Ihnen Tipps, wie man sich vor Einbrüchen schützen und finanziell absichern kann.

 

Die Zahl der Einbrüche steigt rasant, in den letzten drei Jahren um rund 30 Prozent. 140.000 Mal pro Jahr wird eingebrochen, im Schnitt alle vier Minuten. Und die finanziellen Schäden infolge eines Einbruchs steigen, nicht zuletzt durch zunehmend hochwertigere Wohnungsaustattungen und durch die verstärkte Technisierung, wie z.B. durch exklusive Unterhaltungs- und Kommuniktationelektronik. "Dabei könnten viele Einbrüche durch präventive Maßnahmen verhindert werden", sagt Andreas Hackbarth, Schadensverhütungsexperte der Grundeigentümer-Versicherung.

 

Denn Langfinger gehen meist den Weg des geringsten Widerstands. "Sie sehen den überquellenden Briefkasten oder einen ungemähten Rasen und wissen sofort, dass niemand zu Hause ist. Ist dann noch ein Fenster im ersten Stock gekippt und liegt die Leiter einladend im Garten, sind sie ganz schnell und ohne Aufwand im Haus", so Andreas Hackbarth weiter. Doch neben dem materiellen Schaden wiegen meist die psychischen Folgen der Straftat viel schwerer. Dass ein Fremder in die vermeintlich sichere Privatsphäre eingedrungen ist, führt bei vielen Einbruchsopfern oft lebenslang zu Schlaflosigkeit und Angstzuständen.

 

Schutz vor ungebetenen Gästen

 


Andreas Hackbarth rät deshalb, das Haus oder die Wohnung einerseits möglichst bewohnt aussehen zu lassen und andererseits alles gut zu sichern. Auch mögliche Einbruchshelfer, wie Gartenmöbel, Werkzeug oder Regentonne, sind verschlossen aufzubewahren. "Leider kümmern sich die Betroffenen in der Regel meist erst nach einem Einbruch um die Sicherheitstechnik. Dabei erschweren schon einfache mechanische und elektronische Sicherungseinrichtungen den Einbrechern das Handwerk. In vier von zehn Fällen könnte so die Straftat verhindert werden", erklärt der Schadensverhütungsexperte.

 

Weitere Tipps der Grundeigentümer-Versicherung:

 

  1. Fenster und Balkontüren bei Abwesenheit immer geschlossen halten.
  2. Türen beim Verlassen des Hauses immer abschließen. Einfaches Zuziehen bietet keinen ausreichenden Schutz.
  3. Schlüssel nie in Außenverstecken deponieren, sondern einem Nachbarn oder Vertrauten geben. Einbrecher kennen die Verstecke.
  4. Außenbereiche bei Dunkelheit durch Lichter, möglichst mit Bewegungsmelder, beleuchten.
  5. Anwesenheit signalisieren: Rollläden tagsüber hochziehen und nachts schließen, Briefkasten leeren lassen, Licht durch Zeitschaltuhren steuern.
  6. Sicherungstechnik, z.B. spezielle Türen, Fenster und Schlösser, nutzen. Geprüfte und zertifizierte Alarmanlagen geben zusätzliche Sicherheit.
  7. Wertgegenstände, Bargeld und Sparbücher gehören während des Urlaubs in einen Tresor oder in ein Bankschließfach.